Die Volksbank Freiburg stellt ihren Vorstand neu auf: Stephan Heinisch und Volker Spietenborg übernehmen als gleichberechtigte Vorstände die Leitung der Bank. Mit einer klaren Aufgabenverteilung und langjähriger Erfahrung wollen sie das Institut weiterentwickeln.
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Volksbank Freiburg
Die Volksbank Freiburg startet das Jahr 2025 mit einer neu aufgestellten Doppelspitze. Stephan Heinisch und Volker Spietenborg übernehmen als gleichberechtigte Vorstände die Leitung der traditionsreichen Genossenschaftsbank. Damit folgt das Duo auf Uwe Barth, der Ende 2024 nach einer erfolgreichen Karriere in den Ruhestand getreten ist.
Mit der neuen Struktur verabschiedet sich die Volksbank Freiburg von der klassischen Rolle eines Vorstandssprechers. Stattdessen teilen sich Heinisch und Spietenborg die Verantwortungsbereiche gleichberechtigt auf: Heinisch übernimmt den gesamten Innenbereich, während Spietenborg den Vertrieb verantwortet. Diese Aufgabenteilung soll eine effiziente und klare Führung ermöglichen, wie aus einem Bericht des „Freiburger Wochenberichts“ hervorgeht.
Stephan Heinisch, seit Januar 2009 Mitglied des Vorstands, bringt umfassende Erfahrung in der Finanzbranche mit. Der ausgebildete Sparkassenkaufmann und Diplom-Ökonom hat seine Expertise in verschiedenen Aufsichtsratsmandaten weiter ausgebaut und gilt als eine strategische Führungspersönlichkeit im Innenbereich der Bank.
Volker Spietenborg, dessen Berufslaufbahn bei der Dresdner Bank begann, ist seit März 2009 Teil des Vorstands. Mit einem Studium der Volkswirtschaftslehre und einem praktischen Einstieg in die Finanzwelt hat er sich als Vertriebsexperte etabliert. Seine Vergangenheit als Gebirgsjäger während des Grundwehrdienstes unterstreicht seinen disziplinierten und zielorientierten Führungsstil.
Die Volksbank Freiburg, 1866 gegründet, gehört zu den etablierten Genossenschaftsbanken in der Region. Mit einer Bilanzsumme von 3,84 Milliarden Euro, 405 Mitarbeitern und über 43.000 Mitgliedern ist das Institut ein wichtiger wirtschaftlicher Akteur in Südbaden. Die neue Doppelspitze soll nicht nur Stabilität gewährleisten, sondern auch frische Impulse setzen, um das Wachstum der Bank in einem herausfordernden Marktumfeld fortzusetzen.
Die klare Aufgabenverteilung und die langjährige Erfahrung der neuen Vorstände bieten eine solide Grundlage, um auf die Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden einzugehen und gleichzeitig die Herausforderungen der Digitalisierung und Regulatorik zu bewältigen.
Die Apobank blickt zufrieden auf 2024: Das Betriebsergebnis legt kräftig zu, die Bilanzsumme steigt moderat und die Dividende soll erneut bei sechs Prozent liegen. Trotz Sonderbelastungen steht die Bank solide da.