Raiffeisen Salzburg Invest verschmilzt mit der Raiffeisen KAG. Kunden und Mitarbeitende bleiben in Salzburg, die Vermögensverwaltung wird in die KAG integriert. Ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Geschäfts.
Bildnachweis:
DepositPhotos | 595841388
Die Raiffeisen Salzburg Invest (RSI) und die Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft (KAG) haben ihre Fusion offiziell abgeschlossen. Die österreichische Finanzaufsicht hat dem Vorgang zugestimmt, wodurch Vermögensverwaltung und Wertpapiergeschäft nun vollständig bei der KAG liegen. Die Kunden und Mitarbeitenden der RSI bleiben weiterhin in Salzburg ansässig.
Mit der Verschmelzung von Raiffeisen Salzburg Invest und Raiffeisen KAG wird ein bedeutender Konsolidierungsprozess innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe abgeschlossen. Die RSI, bisher eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der KAG, betreute rund 850 Kunden mit einem verwalteten Vermögen von 325 Millionen Euro. Dieses Geschäft wird nun vollständig in die Raiffeisen KAG integriert. Damit entfällt die eigenständige Marke RSI, die zukünftig nicht mehr unter dem Dach von Raiffeisen Capital Management geführt wird.
Der Standort der ehemaligen Raiffeisen Salzburg Invest in Salzburg bleibt jedoch erhalten und wird als Geschäftsstelle der Raiffeisen KAG weitergeführt. Alle Mitarbeitenden wurden übernommen und in die bestehenden Organisationseinheiten der KAG integriert. Auch die Vermögensverwaltungskunden in Westösterreich werden weiterhin direkt von Salzburg aus betreut, wodurch Kontinuität und Servicequalität gewährleistet sind.
Die Fusion ist das Resultat eines längeren Prozesses, der bereits 2019 mit der Abspaltung der Fondsverwaltung der RSI eingeleitet wurde. Raiffeisen KAG plant, das Geschäft in der Vermögensverwaltung künftig weiter zu stärken und auszubauen.
Die Apobank blickt zufrieden auf 2024: Das Betriebsergebnis legt kräftig zu, die Bilanzsumme steigt moderat und die Dividende soll erneut bei sechs Prozent liegen. Trotz Sonderbelastungen steht die Bank solide da.