Neue Führung im Private Banking der Sparkasse Freiburg: Generationswechsel mit Strategie

Generationswechsel bei der Sparkasse Freiburg: Lothar Rösch übergibt nach 45 Jahren an Florian Steinwarz, während Stephan Hug die Vermögensverwaltung übernimmt. Mit klarer Strategie setzt die größte südbadische Sparkasse auf Wachstum und Kundennähe.

Yara Wilske

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Yara Wilske

Veröffentlicht am

9.12.24

Neue Führung im Private Banking der Sparkasse Freiburg: Generationswechsel mit Strategie

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Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

Nach über 45 Jahren bei der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau verabschiedet sich Lothar Rösch, der langjährige Leiter des Private Bankings, in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt ein bekanntes Gesicht aus den eigenen Reihen an: Florian Steinwarz, bislang stellvertretender Leiter und Leiter der Vermögensverwaltung. Mit diesem Wechsel kommt auch die nächste Generation ins Spiel, die das Private Banking strategisch in die Zukunft führen soll.

Ruhestand nach 45 Jahren: Ein Lebenswerk endet

Mit Lothar Rösch verlässt eine Institution die Sparkasse Freiburg. Seit 1979 im Haus, prägte er insbesondere das Private Banking, das er ab 2000 leitete. Unter seiner Führung übernahm die Sparkasse bereits 1991 ihr erstes Vermögensverwaltungsmandat – ein Meilenstein, der die Basis für den heutigen Erfolg des Private Bankings legte. Röschs langjährige Expertise und enge Kundenbeziehungen machten ihn zu einer zentralen Figur im Bereich der Vermögensverwaltung und Betreuung vermögender Kunden.

Florian Steinwarz: Der neue Kopf im Private Banking

Mit Florian Steinwarz übernimmt ein „Eigengewächs“ die Leitung des Private Bankings. Der 42-Jährige begann seine Karriere 1998 bei der Sparkasse Freiburg und durchlief seitdem zahlreiche Führungspositionen, darunter die Leitung des Kundenmanagements und der Vermögensverwaltung. Anfang 2023 wurde Steinwarz zum stellvertretenden Leiter des Private Bankings befördert – eine klare Vorbereitung auf die jetzt anstehende Führungsrolle.

Steinwarz bringt nicht nur umfassendes Wissen im Bereich der Vermögensverwaltung mit, sondern auch die Erfahrung, strategische Veränderungen umzusetzen. Seine Berufung zeigt die klare Ausrichtung der Sparkasse, Talente aus den eigenen Reihen zu fördern und langfristige Kontinuität zu sichern.

Ein fließender Übergang: Stephan Hug übernimmt die Vermögensverwaltung

Die Neubesetzung im Private Banking löst eine Kettenreaktion aus: Stephan Hug, ein weiterer langjähriger Mitarbeiter, wird neuer Leiter der Vermögensverwaltung. Auch Hug begann 1998 seine Ausbildung bei der Sparkasse Freiburg und ist seit über 20 Jahren im Wertpapiergeschäft tätig. Seine Erfahrung als Vermögensverwalter macht ihn zur idealen Wahl für diese anspruchsvolle Rolle.

Strategische Ausrichtung: Fokus auf Wachstum und Kontinuität

Die Sparkasse Freiburg setzt auf ein starkes Team, um den Bereich Private Banking weiter auszubauen. Neben Florian Steinwarz und Stephan Hug bilden Thomas Gleichauf (Leiter Relationship Management Privat) und Torsten Saier (Leiter Relationship Management Gewerblich) die zentrale Führungsriege. Ziel ist es, durch diese enge Verzahnung von Kompetenzen nicht nur die Bestandskunden noch intensiver zu betreuen, sondern auch neue Kunden zu gewinnen.

Die Sparkasse plant zudem, in den kommenden zwei Jahren weitere Berater im Private Banking einzustellen – ein klares Signal, dass Wachstum und Qualität gleichermaßen im Fokus stehen.

Über die Sparkasse Freiburg: Ein starker Player im Süden

Mit einer Bilanzsumme von acht Milliarden Euro ist die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau die größte südbadische Sparkasse. Rund 1.000 Mitarbeiter betreuen die Kunden in 60 Filialen, SB-Einrichtungen und Kompetenzzentren. Besonders die Bereiche Vermögensverwaltung und Private Banking zählen zu den Aushängeschildern des Instituts.

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