Die Kreissparkasse Köln regelt ihren Führungswechsel frühzeitig: Ab 2026 übernimmt Thomas Pennartz den Vorstandsvorsitz von Alexander Wüerst. Damit setzt die Sparkasse auf bewährte Kontinuität und erfahrene Führung für die kommenden Jahre.
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Kreissparkasse Köln
Zum Jahreswechsel 2025/26 steht bei der Kreissparkasse Köln ein bedeutender Wechsel an der Spitze an. Nach fast 45 Jahren im Dienst der Sparkasse, davon zwei Jahrzehnte als Vorstandsvorsitzender, wird Alexander Wüerst Ende 2025 in den Ruhestand treten. Bereits frühzeitig hat der Verwaltungsrat den Generationswechsel vorbereitet: Thomas Pennartz, derzeit für das Privatkundengeschäft verantwortlich, übernimmt ab Januar 2026 den Vorsitz im Vorstand.
Alexander Wüersts Laufbahn ist eng mit der Geschichte der Kreissparkasse Köln verknüpft. 1981 startete er seine Karriere im Haus als Auszubildender und qualifizierte sich in den folgenden Jahren zum Sparkassenbetriebswirt und später zum diplomierten Sparkassenbetriebswirt. Seit 2006 lenkte er als Vorstandschef die Geschicke der größten deutschen Kreissparkasse und prägte deren Entwicklung maßgeblich mit. Unter seiner Führung erreichte das Institut eine Bilanzsumme von zuletzt 29,4 Milliarden Euro.
Mit Thomas Pennartz folgt ein ausgewiesener Sparkassen-Experte an die Spitze des Hauses. Seine Karriere begann mit einer Ausbildung bei der Kreissparkasse Heinsberg, gefolgt von Stationen als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hainsberg und Geschäftsführer des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands. Seit 2024 ist er Teil des Vorstands der Kreissparkasse Köln. Ab Januar 2026 übernimmt Pennartz den Vorsitz – eine Entscheidung, die Kontinuität und langfristige Planung unterstreicht.
Parallel zum Vorsitzwechsel werden auch personelle Ergänzungen in der Führungsebene vorgenommen. Stephan Moos, seit 2002 für die Kreissparkasse Köln tätig, steigt zum ordentlichen Vorstandsmitglied auf. Moos bringt umfassende Erfahrung aus dem Privat- und Firmenkundengeschäft mit und gehört bereits seit 2024 als stellvertretendes Vorstandsmitglied zum Führungskreis.
Auch Rita Markus-Schmitz wird künftig Teil des Vorstands sein. Sie begann ihre Laufbahn 1988 bei der Kreissparkasse Köln, studierte Volkswirtschaftslehre und kehrte anschließend ins Haus zurück. Seit 2022 ist sie Verhinderungsvertreterin des Vorstands und wurde 2024 zur Generalbevollmächtigten ernannt. Zum Jahresbeginn 2026 wird sie als stellvertretendes Vorstandsmitglied berufen.
Ab Anfang 2026 wird die Kreissparkasse Köln von einem siebenköpfigen Vorstand geführt. Neben dem neuen Vorsitzenden Thomas Pennartz gehören dem Gremium Udo Buschmann, Jutta Weidenfeller, Andree Henkel, Marco Steinbach, Stephan Moos sowie Rita Markus-Schmitz an.
Mit dieser frühzeitig kommunizierten Nachfolgeregelung stellt die Kreissparkasse Köln die Weichen für eine stabile und zukunftsgerichtete Weiterentwicklung – getragen von einer erfahrenen Führungsmannschaft, die regionale Stärke und Kundennähe weiterhin in den Mittelpunkt stellen wird.
Die Apobank blickt zufrieden auf 2024: Das Betriebsergebnis legt kräftig zu, die Bilanzsumme steigt moderat und die Dividende soll erneut bei sechs Prozent liegen. Trotz Sonderbelastungen steht die Bank solide da.