Die Deutsche Bank stellt die Marke DSL Bank ein und bündelt Baufinanzierungen unter Deutsche Bank und BHW, um Prozesse zu straffen und Kosten zu senken. Konsumentenkredite werden künftig über Deutsche Bank, Postbank und Norisbank angeboten. Bestandsverträge bleiben unberührt.
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Deutsche Bank
Die Deutsche Bank hat einen strategischen Schritt vollzogen und die Marke DSL Bank offiziell begraben. Zukünftig bündelt das Institut sein Baufinanzierungsgeschäft unter den bekannten Marken Deutsche Bank und BHW, während Konsumentenkredite künftig ausschließlich über die Marken Deutsche Bank, Postbank und Norisbank vertrieben werden. Mit dieser Maßnahme will die Bank die Komplexität reduzieren und die Kosten im Kreditgeschäft, insbesondere bei Modernisierungen und energetischen Sanierungen, senken.
Dominik Hennen, Leiter Personal Banking Deutschland, erklärt:
„Wir nehmen den nächsten Schritt und senken die Komplexität und Kosten im Geschäft mit Baufinanzierungen und Konsumentenkrediten.“
Die vergangenen Monate standen bereits im Zeichen einer umfassenden Prozessoptimierung. Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie sollen die Abläufe bei Baufinanzierungen effizienter und standardisierter abgewickelt werden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Profitabilität und Kapitaleffizienz der Privatkundenbank weiter zu steigern – ein wichtiger Baustein im Gesamtmodell der Deutschen Bank.
Die Entscheidung, die DSL Bank-Marke zu begraben, spiegelt den Wunsch wider, das Portfolio zu vereinfachen und Kunden ein klares, einheitliches Angebot zu präsentieren. Durch die Bündelung der Baufinanzierungen unter Deutsche Bank und BHW soll das Kreditgeschäft insbesondere im Segment der Modernisierungen und energetischen Sanierungen transparenter und kundenfreundlicher gestaltet werden. Gleichzeitig bleibt das bestehende Angebot für Bestandsverträge der DSL Bank unverändert. Diese Verträge laufen weiterhin wie gewohnt, und Verlängerungen sind nach wie vor möglich.
Die Maßnahme ist Teil eines größeren Transformationsprozesses, der auch Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern umfasst. Erste Reaktionen deuten darauf hin, dass es derzeit keine konkreten Pläne für einen Stellenabbau gibt, während der Fokus klar auf der Optimierung und Standardisierung der Prozesse liegt. Die Deutsche Bank zeigt sich damit gut aufgestellt, um ihre Marktposition zu festigen und in einem zunehmend digitalisierten Finanzumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
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