Deka erhöht den Urlaubsanspruch für Mitarbeiter um bis zu sechs Tage, während die Wochenarbeitszeit auf 39 Stunden angepasst wird. Führungskräfte profitieren nur teilweise von dieser Regelung.
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Ab Januar 2024 dürfen sich viele Deka-Mitarbeiter über bis zu sechs zusätzliche Urlaubstage freuen. Dieser Schritt geht allerdings mit einer leichten Anpassung der Wochenarbeitszeit einher. Abteilungsleiter und Führungskräfte profitieren weniger von dieser Regelung, da sie nur teilweise oder gar nicht in den Genuss der zusätzlichen freien Tage kommen.
Laut einem Bericht von „Bloomberg“ erhalten die meisten Deka-Beschäftigten ab Anfang 2024 bis zu sechs zusätzliche Urlaubstage pro Jahr. Diese müssen jedoch vor dem regulären Jahresurlaub genommen werden. Führungskräfte, wie Abteilungsleiter, bekommen lediglich drei Extra-Tage, während Bereichsleiter keinen zusätzlichen Urlaub erhalten. Diese Regelung zielt darauf ab, die Arbeitslast fairer zu verteilen und gleichzeitig flexiblere Arbeitsmodelle zu ermöglichen.
Neben den zusätzlichen Urlaubstagen wird auch die Wochenarbeitszeit leicht angepasst: Die Deka führt die 39-Stunden-Woche wieder ein, nachdem 2024 zunächst auf eine 38-Stunden-Woche umgestellt wurde. Diese Änderung ist Teil des neuen Mantel-Tarifvertrags für öffentliche Banken, der unter anderem höhere Gehälter und mehr Flexibilität für mobiles Arbeiten vorsieht.
Bereits seit dem letzten Jahr bietet die Deka ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der „Workation“ – einem zeitlich begrenzten Arbeiten im Ausland. Für bis zu 20 Tage im Jahr können Angestellte ihre Arbeit von einem anderen Ort aus erledigen. Diese Regelung zeigt, wie stark sich das Unternehmen auf moderne Arbeitsmodelle einstellt, um den Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht zu werden.
Die Apobank blickt zufrieden auf 2024: Das Betriebsergebnis legt kräftig zu, die Bilanzsumme steigt moderat und die Dividende soll erneut bei sechs Prozent liegen. Trotz Sonderbelastungen steht die Bank solide da.